3-Tages-Tour: Pfalz 2026
Alles in drei Tagen: Kräftiger Regen, wärmende Sonne, starke Winde … und es war toll !
Einen Start bei Regen hat sich keiner der neun Teilnehmer gewünscht, aber es half alles nichts. Regenklamotten an und los. Auf Kreis- und Landesstrassen bis zum Ziel: Eisenberg in der Pfalz. Bis zum ersten Highlight, der Hockenheimring, hatten wir das Schlimmste schon hinter uns. Im Welcome-Center wurden wir von einem erfahrenen Tourguide begrüßt und starteten zur „Insider-Tour“. Im Boxenbereich fand eine Veranstaltung der Dörr-Group mit Supersportwagen statt, die jenseits der Millionengrenze zu erwerben waren. Wir durften die noch nasse Rennstrecke betreten und uns den Aufbau der Fahrbahndecke erklären lassen. Dann schnell ins Trockene, im Startturm von oben die Szenerie auf uns wirken lassen und anschließend, rechtzeitig zum Start der Supersportwagen, in den Raum der Race Control. Auf 30 Bildschirmen wird hier jeder Winkel der Strecke beobachtet und bei einem Ereignis die Streckenposten sofort per Funk informiert. Auf den Bildschirmen donnerten schon die ersten Supercars über die Rennstrecke, es war spannend anzuschauen. Da wir uns alle schon als Sieger fühlten, ging es schnurstracks auf den Siegerpodest. Alle die Arme hoch und schnell ein „Siegerfoto“ geknipst, bevor es weiter zur Mercedes-Tribüne ging. Mit ohrenbetäubendem Lärm brausten die Sportcars an uns vorbei.
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Es hat aufgehört zu regnen, also schnell auf die Motorräder und mit der Kollerfähre über den Rhein gesetzt, um unser Ziel in der Pfalz anzusteuern. Herzlich begrüßt im Waldhotel hatten wir nur noch einen Wunsch, schnell aus den feuchten Klamotten raus – und dann ein schönes Bier genießen.
Nach ruhigem Schlaf und gutem Frühstück erwartete uns am anderen Morgen, bei gutem Wetter, die Rundfahrt durch die nördliche Pfalz. Zuerst einmal auf den Donnersberg, mit 686m der höchste Berg der Pfalz. Schöne kleine Strassen und nette Dörfer auf unserem Weg nach Bad Sobernheim zur Mittagspause. Die Sonne schien nun richtig kräftig, als wir zum nächsten Highlight fuhren. In Otterbach besuchen wir das Motorradmuseum Heinz Luthringhauser. Als bekannter BMW-Gespannfahrer erzielte er deutsche Meisterschaftsehren und 1974 zog es ihn zum TT-Rennen auf die Isle of Man. Das erste Mal war er dabei und fuhr nach Hause mit dem Siegerpokal der Gespannklasse. Dies war ein lohnenswerter Besuch, auch durch die Vielzahl der ausgestellten Motorräder.
Am nächsten Morgen hieß es schon frühzeitig Abschied zu nehmen. Die Strassen waren noch leer auf den Höhen des Pfälzer Waldes, vorbei am Motorradtreff Johanniskreuz, ging es zügig in Richtung Frankreich, nach Wissembourg. Weiter am Rhein über eine alte Eisenbrücke nach Rastatt und das Unimog-Museum in Gaggenau war nicht mehr weit. Im schönen Biergarten eine Pause eingelegt und dann quer durch den Schwarzwald bis Gärtringen. Hier hatte sich jeder ein Eis verdient und anschließend ging es durch das Aichtal wieder zurück nach Kirchheim-Teck.

Resümee: Tolle drei Tage, viel Fahrspaß, viel erlebt – und alle wieder glücklich zu Hause angekommen.
Mike/Hartmut
…nachfolgend noch die Route am 2. Tag…..


































